Where the Citrus Fruits grow

Foto von Mandarinen

Orangen, Limetten, Zitronen, Mandarinen, Grapefruits oder Clementinen sind die wohl bekanntesten Zitrusfrüchte, die dort wachsen, wo es normalerweise milde Winter gibt. In den USA sind die vorwiegenden Anbaugebiete für Zitrusfrüchte in Florida und Kalifornien zu finden. Auch in South Carolina wachsen und gedeihen sie, aber nicht so gut, dass sich ihr Export lohnt.

Mehr als die Hälfte der in den USA produzierten Zitrusfrüchte kommt aus Kalifornien, den Rest liefern die Bauern aus Florida, Arizona und Texas. Seit dem Erntejahr 1997/1998 ist die Produktion der sauren Früchte jedoch stetig gesunken, so stark, dass 20 Jahre später nur noch ein Drittel (ca. 4 Mio. Tonnen) der damals geernteten Menge von den Bäumen gepflückt werden. Weltweit liegen die USA damit auf Platz 3 der Zitrusfrüchteproduzenten. Vor ihnen befinden sich nur noch Brasilien (17,6 Mio. Tonnen) und China (7,3 Mio. Tonnen).

Die Ursachen für den Rückgang der Produktion von Zitrusfrüchten sind vielfältig, zu nennen wären da beispielsweise:

  • Naturkatastrophen (Hurricane Irma wird ebenfalls für das laufende Erntejahr in Florida ihre Spuren hinterlassen)
  • Weniger Frühstückskultur (also weniger Orangensaftkonsum)
  • Citrus Greening Desease (eine Krankheit, die die Früchte bitter werden lässt und sogar zum Absterben des Baumes führen kann) und
  • Frost.

Die US-amerikanischen Zitrusfrüchte-Bauern kämpfen mit den rückläufigen Produktionszahlen, denn welche Früchte soll man noch in den zahlreichen Fabriken und Abfüllanlagen pressen und weiterverarbeiten? Besonders Florida ist davon betroffen, denn von hier werden traditionell nicht die Früchte, sondern aus ihnen hergestellte Produkte, wie Säfte und Konzentrat, exportiert.

Auch ich habe mir gestern ein Netz Mandarinen gekauft und wie ich mit Blick auf das Etikett feststellen konnten, wuchsen sie an Bäumen in Mexiko…