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Mietwagen

Mietwagen sollte man immer vorher reservieren. Für die Buchung ist eine Kreditkarte mit ausreichender Deckung sowie ein internationaler Führerschein notwendig. Theoretisch werden auch EU-Führerscheine akzeptiert, ich würde es aber nicht darauf ankommen lassen. Die Vorabbuchung aus Deutschland heraus besitzt in der Regel den Vorteil, dass man eine Kaskoversicherung („Collision Damage Waiver“ – CDW) gleich relativ preisgünstig mitbuchen kann. In den USA ist die Kaskoversicherung in der Regel nicht enthalten, da die meisten amerikanischen Kreditkarten einen CDW für die mit dieser Karte gemieteten Wagen beinhalten. Das Tanken ist für viele Deutsche ein Erlebnis, da meist direkt an der Zapfsäule bezahlt wird, entweder in bar oder mit einer (amerikanischen) Kreditkarte. Amerikanische Kreditkarten erfordern als zusätzliches Sicherheitsmerkmal neben der PIN die Eingabe der Postleitzahl. Besitzern einer deutschen Kreditkarte bleibt nichts anderes übrig, als ins Kassenhäuschen zu gehen und dort per Vorkasse zu bezahlen und die Zapfsäule damit freizuschalten. Verbleibendes Restguthaben kann man sich nach Abschluss des Tankvorgangs ebenfalls im Kassenhäuschen erstatten lassen, dies erfolgt häufig in bar.

Bargeld/Kreditkarten

Der größte Teil der Transaktionen wird mit Kreditkarte abgewickelt. Auf der sicheren Seite ist man mit Visa oder MasterCard. Gerade Direktbanken bieten Karten an, bei denen keine Fremdwährungsgebühr für Kreditkartenkäufe anfällt. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit N26 gemacht, da man die Transaktionen über das Mobiltelefon schnell überprüfen kann und die Karte im Zweifelsfall einfach sperren kann (ein Wermutstropfen ist, dass Mietwagenbuchungen über N26 oft nicht funktionieren). Gewöhnungsbedürftig ist oft die Kreditkartenzahlung im Restaurant: Nach Erhalt der Rechnung legt man einfach die Kreditkarte dazu. Der Kellner zieht diese dann durch das Lesegerät und kommt mit zwei Belegen zurück. Ein Beleg ist für das Restaurant und muss unterschrieben werden (Trinkgeld „Tip“ in Höhe von etwa 20% nicht vergessen), der andere Beleg („client copy“, „customer copy“) ist für die eigene Brieftasche gedacht. Darüber hinaus schadet es aber nicht, ein paar Dollar in bar dabeizuhaben. Beim Abheben von Bargeld ist allerdings zu beachten, dass bei ausländischen Kreditkarten sowohl das kartenausgebende Institut als auch die Bank, die den Geldautomaten betreibt, die Hand aufhalten. Daher sollte man Barabhebungen so sparsam wie möglich einsetzen.