Sport Fishing

Foto von Fisch

Angeln gehört zum Pflichtprogramm eines durchschnittlichen Amerikaners. Es gibt kaum einen Haushalt, in dem nicht mindestens eine Angel liegt. Angeln ist, wenn man erfolgreich ist, ein nahrhaftes und sehr gesundes Hobby. Die zahlreichen Gewässer und Meere in denen man in den USA angeln kann, locken immerhin mehr als 33 Millionen Amerikaner jährlich hinaus in die Natur.

Am liebsten angeln Amerikaner im Bundesstaat Florida, der mit mehr als 2000 Kilometer Küstenlänge und unzähligen Binnengewässern ausreichend Möglichkeiten zum Angeln bietet. Wer hier und sonst wo in den USA angeln will, der braucht eine Lizenz. Für ein paar Dollar kann man diese in den Touristenbüros oder den Geschäften für Fischereibedarf erwerben und dann entspannt die Angel auswerfen und sich das Abendessen angeln.

Angeln ist in Amerika mehr als ein Hobby. Es ist ein Sport, der den Menschen die Möglichkeit bietet, sich wenigstens hin und wieder der Natur so richtig verbunden zu fühlen. Angeln und Jagen, zwei Sportarten oder Hobbys, die ein bisschen von dem vermitteln, was Amerikaner lange Zeit waren, nämlich Jäger und Pioniere, die um ihr Überleben in der Wildnis kämpften. Zahlreiche Angel-Wettkämpfe zeugen allerdings davon, wie sich die einstmals lebensnotwenige Beschäftigung mit einer Angel und einem Köder heute mehr und mehr zu einem Sport entwickelt, bei dem Größe, Länge, Aussehen und Gewicht des erbeuteten Fisches maßgeblicher sind als der Geschmack.