Shotguns For Less

Foto von Waffenprospekt

Wer kennt sie nicht, die quälende Frage, was man seinen Liebsten zu Weihnachten schenken soll? Und wem die klassischen SOS (Socken, Oberhemd, Schlips) Geschenke nicht kreativ genug sind, der kann, zumindest in den USA, eine Waffe kaufen: „Shotguns Fo Less“.

Klingt nach einem guten Deal, spricht das Kind, den Patrioten und den Beschützer im Menschen an und ist doch trotz aller Bedenken, ein Geschenk mit Klasse.

Das Prospekt, dass ich hier abgelichtet habe, ist nicht brandaktuell, aber es zeigt, dass Waffenprospekt im Briefkasten keine Seltenheit sind, besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit. Auch das FBI hat momentan alle Hände voll zu tun, denn sie müssen für jeden, der sich eine Waffe zulegen will, den National Instant Criminal Background Check System (NICS) durchführen. Seit dem Jahr 1993 kontrolliert das FBI in maximal drei Arbeitstagen, ob der Waffenkäufer eine auffällige Hintergrundgeschichte hat. Das reicht beispielsweise von der Feststellung, ob er US-Bürger ist, über psychologische Checks, bis hin zu einer möglichen kriminellen Vorgeschichte. Auch hier gilt, wie in vielen Dingen, unterschiedliche Vorschriften je nach Bundesstaat, in dem man die Waffe erwirbt, oder in dem man gemeldet ist. Immerhin, im Jahr 2016 hat das FBI 120,497 Anträge abgelehnt.