Insects and crawlers

Foto von einem Käfer

Obwohl wir es bei der großen Anzahl von Industriemeilen nicht vermutet, so leben wir hier doch sehr ländlich. Unter anderem macht sich die Ländichkeit an der unüberschaubar hohen Artenvielfalt deutlich. Angefangen bei Insekten und Kriechtieren kommt man aus dem Staunen so schnell nicht heraus. Fangen wir an bei der gewöhnlichen Hausfliege, weiter geht es mit furchteinflößenden Spinnen (z.B. die Schwarze Witwe), die sich besonders gerne in den dunklen Ecken unserer Garage verstecken. Daneben große überdimensionale Killerwespen, die in unserem Garten nach einem Fleckchen unbehandelter Erde suchen, in das sie ihre Eier eingraben können. Abends leuchten hunderte von Glühwürmchen zwischen den Bäumen. Und während man ihren Anblick genießt, beißen die Mücken, die bisher zum Glück noch nicht ZIKA übertragen. (Die in South Carolina gemeldeten Fälle gehen auf Reisen in ZIKA-Gebiete oder Übertragungen durch sexuellen Kontakt mit Erkrankten zurück)

Überall wimmelt es von hübschen und absonderlich aussehenden Faltern und auf dem Waldboden kriechen die seltsamsten Käfer. Herrliche Geschöpfe, die wir so in Deutschland selten bis nie gesehen haben.

Doch der durchschnittliche Amerikaner fürchtet sich vor Insekten und Kriechtiere so sehr, dass man hier als Kammerjäger sehr gut verdienen kann. Auch uns bot der Kammerjäger bei seiner jährlichen Termitenkontrolle (festgelegt im Mietvertrag) an, doch hier und da ein bisschen zu sprühen. Wir haben dankend abgelehnt und leben seither mit ein paar Ameisenfamilien, die unser pestizidfreies Haus lieben.