Hurricane Harvey

Foto von Regen

Die Naturkatastrophe, die sich in Texas gerade seit einigen Tagen ereignet, ist dramatisch. Während hier die Sonne scheint und die Menschen ihren gewohnten Dingen nachgehen, hat Hurricane Harvey gut tausend Meilen entfernt den Menschen die Dächer vom Kopf gefegt. Wieder einmal wird mir bewusst, wie riesig dieses Land ist. Was in Texas passiert, kann vollkommen an einem vorübergehen, wenn man nicht die Nachrichten in Radio, Fernsehen oder den sozialen Medien verfolgt.

Und trotz der großen Entfernungen ist die Solidarität riesengroß, denn in Texas hat das Schicksal amerikanische Staatsbürger getroffen. Staatlich und privat organisiert und koordiniert werden Hilfsgüter und Hilfskräfte in die Krisenregion geschickt. Die Bevölkerung solidarisiert sich mit den Opfern, indem Geld gesammelt wird und Patenschaften geknüpft werden. Baptistengemeinden hier unterstützen Baptistengemeinden dort, Kunstvereine, Baseballclubs, Schulen, Feuerwehrstationen und Gemeinden aller Konfessionen sammeln Schaufeln, Kettensägen, Räumungswerkzeug und helfen damit den Betroffenen vor Ort. Das alles läuft auf sehr niedrigschwelligem Niveau und ist gerade dadurch so effektiv. Der enge Kontakt zwischen den Betroffenen in Texas und den Helfenden im Rest der Nation ermöglicht nicht nur ausgezeichnete Solidarisierung, sondern konkretes Mitgefühl und Hilfsbereitschaft.

Und alle, ob sie finanziell und materiell helfen können oder nicht, werden durch Leuchtreklame und in den (Sozialen) Medien daran erinnert: „Pray for Texas!“