Humble and Kind

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Nun ist er endlich verkündet worden, der „2017 Fake News Awards“. Ob die Menschheit darauf gewartet hat, ist fraglich, aber der Präsident der Vereinigten Staaten hatte wohl das dringende Bedürfnis, ihn zu verleihen. 90% der medialen Berichterstattung über seine Person sei negativ, sagt der Präsident und um dagegen etwas zu unternehmen hat er sich elf Mediensünder herausgepickt und ihre Berichterstattung als „Fake News“ des Jahres 2017 ausgezeichnet.

Mir ist so ziemlich egal, wer die Wahrheit im Streit zwischen dem Präsidenten und den Medien gepachtet hat, mir ist aber nicht egal, wie die Presse (und auch die deutsche) tagtäglich über einen demokratisch gewählten Präsidenten spricht. Eine Sache ist, seine Politik, seine Meinungen und sein Gehabe kritisch zu sehen, eine andere ihn als einen Vollidioten mit einem Haarproblem zu bezeichnen.

Der „2017 Fake News Awards“ ist ein Resultat des ewigen Kampfes zwischen Präsident Donald Trump und den Medien, der von beiden Seiten gerne befeuert wird und wohl so schnell kein Ende finden wird. Ich bin froh, dass der Präsident an dieser Front kämpft und seine Energie, zumindest teilweise, in diese Richtung verpulvert. Denn wirklich relevant sind diese Rivalitäten nicht.