Hero needed!

Foto von aufblasbarem Batman

In schwierigen Zeiten wird der Ruf nach Männern und Frauen lauter, die die Fähigkeit besitzen, die Menschheit vor ihrem Untergang zu bewahren. Leider, oder zum Glück, gibt es solche Übermenschen nicht und die religiösen Varianten vom Weltenretter werden aus unterschiedlichen Motiven nicht von allen gleichermaßen akzeptiert. Was tun, wenn die Menschheit trotzdem das Gefühl hat, sie müsste erlöst werden?

Dann ist die Zeit reif für Superhelden. Wer kennt sie nicht, Superman, Spiderman, Wonderwoman, Batman und wie sie noch alle heißen. Männer und Frauen, die mit überirdischen Talenten und Kräften das Böse aus der Welt schaffen oder es zumindest versuchen. Erschaffen wurden die bekanntesten Superhelden in den 1930er Jahren in den USA, in einer Zeit also, die alles andere als rosig war. Die Great Depression, eine Weltwirtschaftskrise gigantischen Ausmaßes, hatte auch die USA für ein Jahrzehnt fest im Griff. Kein Wunder also, dass die Menschen in Zeiten von Massenarbeitslosigkeit und extremer wirtschaftlicher Verluste Halt bei fiktiven Helden suchten, die das Böse bekämpften und den kleinen Leuten in Robin Hood Manier wieder auf die Beine halfen.

Batman wurde im Jahr 1939 vom jüdischen Comiczeichner Bob Kane veröffentlicht, der mit seiner Figur einen Hit landete. Zunächst nur in den USA, denn Hitler deklarierte die Comics als jüdisch und undeutsch, womit sie nicht gelesen werden durften. Doch ein Adolf Hitler konnte Batman auf seinem weltweiten Siegeszug nicht aufhalten. Bis heute fasziniert er große und kleine Fans und so mancher Amerikaner wird sich wünschen, es gäbe ihn wirklich.