Country Roads (2)

Foto von verfallenem Haus

Erstaunlich, seit Anfang des 20. Jahrhunderts hat sich die Anzahl der US-Amerikaner, die auf dem Land leben kaum verändert. Um die 45.000 Millionen Amerikaner leben nach wie vor in den sogenannten „rural areas“. Natürlich lässt diese Zahl außer Acht, dass sich die amerikanische Bevölkerung seit 1910 mehr als verdreifacht hat. Das United State Census Bureau zeigt deutlich, dass sich der Anteil der ländlichen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung stark verkleinert hat. Zählten im Jahr 1910 noch ca. 50% der Bevölkerung zur Landbevölkerung, sind es heute nur noch 20%.

Der Trend vom Land in die Stadt zu flüchten ist nicht nur aus den USA bekannt. Insbesondere, wenn die Landwirtschaft bei Weitem nicht mehr so vielen Menschen Arbeit gibt, wie noch vor einigen Jahrzehnten. Was aber machen die 45.000 Millionen Menschen, die in den Weiten dieses gigantischen Kontinentes leben, wenn sie nicht mehr ihren Acker pflügen oder Rinder züchten? Das United States Department of Agriculture ist dieser Frage nachgegangen und hat ermittelt, dass tatsächlich nicht einmal mehr 10% der Menschen auf dem Land ihr Einkommen mit Landwirtschaft bestreiten. Mehr Geld wird im öffentlichen Sektor, im Dienstleistungsektor und bei der Fertigung von Waren oder im Einzelhandel verdient.

Stellt sich die Frage, ob man mit dem Geld, das man auf dem Land verdient, gut leben kann?

Dazu mehr morgen und bis dahin lauschen wir Thomas Thett, der singt: „Die A Happy Man“.