Consumer Society bottom-up

Foto von einem Goodwill-Store

Kürzlich bin ich in die Keller der amerikanischen Konsumgesellschaft hinabgestiegen. Es war atemberaubend gigantisch. Diese Masse von gebrauchten und aussortierten Dingen: Sofas, Kleider, Bilder, Spielsachen, Weihnachtsdekoration, Schuhe, Klappstühle, Papier, Jacken, Bücher, Hemden, Küchenzubehör und vieles mehr. Um eine Vorstellung von dem Ausmaß zu bekommen hier ein Beispiel: So gab es in einem Geschäft ca. 50 Verkaufsmeter farblich sortierte T-Shirts zu kaufen. Und das waren nur die T-Shirts…

Ich hab mich schon häufig gefragt, wo der „Müll“ der Konsumgesellschaft hinkommt, wenn er nicht in der Tonne landet. Die eine Variante sind Second Hand Stores. Dort kann man mit ein bisschen Aufwand die gebrauchten Dinge noch zu Geld machen. Viel einfacher ist es aber, seinen überflüssigen Kram einfach bei einer Wohltätigkeitsorganisation abzugeben. Dazu fährt man mit seinem Pickup in den Drive-In des lokalen Marktes. Man muss nicht einmal selber abladen.

Zum Dank kann man sich gut fühlen, denn immerhin unterstützt man Menschen in Not und schafft Arbeitsplätze.

Also, wer nach Amerika kommt, sollte sich zum Beispiel bei Goodwill oder Mirale Hill umsehen, dort kann man nicht nur günstig die schönsten Schnäppchen erstehen, sondern auch hautnah einen Einblick in amerikanisches Konsumverhalten bekommen. Eben von hinten nach vorne.