Bible study at Chick-fil-A

Foto von Chick-fil-A Kuh

Bei einem Besuch im Schnellrestaurant Chick-fil-A kann es schon einmal vorkommen, dass man von einer Kuh begrüßt wird, die einen dazu ermuntert, mehr Hühnchen zu essen. Auch kann es passieren, dass ein großer Teil des Schnellrestaurants für eine Privatparty reserviert ist. Der Bibelclub der Methodisten trifft sich eben gerne auch einmal außerhalb von heiligen Hallen und so spricht man bei einem Chickenburger und einem Pappbecher Cola über den Bibelvers aus dem Lukasevangelium Kapitel 2 Vers 11: „Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr.“ Die Frauen sind in ihre Bibelstunde vertieft, sie malen ihre Weihnachtsinspirationen auf Leinwände, nebenan läuft der Betrieb normal weiter.

Beeindruckend, wie Glaube hier auch in der Öffentlichkeit gelebt wird. Ich habe eine Weile zugeschaut und mir überlegt, was wohl passieren würde, wenn eine deutsche Gemeinde ihre Bibelstunde in einen McDonalds verlegen würde. Unvorstellbar.

Natürlich ist es auch nicht von ungefähr, dass die Frauen sich gerade in einem Chick-fil-A getroffen haben, immerhin ist die Eigentümerfamilie der erfolgreichen Fast-Food-Kette (Umsatz in 2016 6,7 Milliarden Euro) bekannt für ihre christliche Verwurzelung. Aus diesem Grund haben die Filialen, entgegen der hiesigen Ladenöffnungszeiten, sonntags auch geschlossen.

1 Kommentar

  1. Anne

    Das erinnert mich an meinen Breakfast Club… wir trafen uns jeden Freitag vor der Schule zum Frühstück und Gebet bei McDonalds… lustige Idee, das mal hier umzusetzen

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