Away In A Manger

Foto von Krippendarstellung

Manchmal habe ich den Eindruck, dass Amerikaner in ihrem Dekorausch gar nicht mehr wissen, dass es an Weihnachten um soviel mehr geht, als um Lichterketten und aufblasbare Weihnachtsmänner. Schnell wurde ich allerdings eines besseren belehrt, denn es gibt viele Hinweise darauf, dass die meisten Amerikaner sehr wohl wissen, worum es an Weihnachten geht. Sie feiern die Geburt Jesu Christi, Gottes Sohn, der vor mehr als zweitauenden Jahren im Stall zu Bethlehem das Licht der Welt erblickt hat.

Die Amerikaner sind, das wird mir wieder einmal sehr deutlich bewusst, tiefer in ihrem christlichen Glauben verankert, als man oberflächlich wahrnehmen mag.

Ein erstes deutliches Zeichen dafür, dass Weihnachten ein gelebtes christliches Fest ist, findet man in vielen Vorgärten. Dort haben Hausbesitzer die Krippenszene in Vielfältigen Formen und Varianten nachgebaut. Über das Design und die Form der Krippenszene lässt sich natürlich trefflich streiten, aber egal, wie die Krippenszene ausfällt, sie erinnert den Passanten an den Kern des Weihnachtsfestes.

„Away in a manger, no crib for a bed,
The little Lord Jesus laid down His sweet head.
The stars in the bright sky looked down where He lay,
The little Lord Jesus, asleep on the hay.
The cattle are lowing, the Baby awakes,
But little Lord Jesus, no crying He makes;
I love Thee, Lord Jesus, look down from the sky
And stay by my side until morning is nigh.
Be near me, Lord Jesus, I ask Thee to stay
Close by me forever, and love me, I pray;
Bless all the dear children in Thy tender care,
And fit us for Heaven to live with Thee there.“

(Weihnachtslied aus dem 19. Jahrhundert)

Foto von Krippendarstellung