Aldi

Foto einer Aldifiliale

Als Heimat würde ich Aldi noch nicht bezeichnen, aber ein Einkauf bei Aldi weckt automatisch heimatliche Gefühle.

Das beginnt bei dem Quarter (25 Cent), den man in den Einkaufswagen als Pfand stecken muss. Für Amerikaner eine vollkommen neue Erfahrung, sind sie es doch gewohnt, den Einkaufswagen nach dem Einkauf einfach irgendwo auf dem Parkplatz abzustellen. Nicht so bei Aldi, da wird Personal gespart und so müssen sich auch Amerikaner an das Pfandsystem gewöhnen. Allerdings haben die Amerikaner ihre eigene Strategie entwickelt, um das lästige Laufen zur Sammelstelle der Wagen zu umgehen: Sie schenken ihren Wagen einfach nachfolgenden Einkäufern, die auf dem Weg zum Supermarkt den Parkplatz überqueren.

Auch im Laden bleibt sich Aldi seinem Konzept von einfach und überschaubar treu.

Das Wichtigste sind jedoch die günstigen Preise. Bis zu 50% kann man im Vergleich zu den ansässigen Supermärkten bei Aldi sparen. Mit einem solchen Angebot wird Aldi den amerikanischen Lebensmittelmarkt ganz schön aufmischen. Die Zeitung spricht vom Krieg der Supermärkte: „The war between affordable grocery stores is heating up, with Aldi announcing a big expansion.”

Ich freue mich wieder auf die nächste „German Week“, dann gibt es importierte Bratwürstchen und Rotkohl.

Aldi saves