Air conditioning

Foto einer Klimaanlage

Wenn ich zu später Abendstunde im Freien sitze, dann kann ich dem Konzert von Grillen und Zikaden lauschen. Leider nicht ungestört, denn an jedem Haus brummen mindestens zwei Klimaanlagen. Eine fürs Erdgeschoss und eine für die obere Etage. Ohne Klimaanlage würden die Menschen hier eingehen und verwelken. Das liegt nicht nur an den heißen Temperaturen, die hier im Hochsommer herrschen (hier ist es von Mai-Oktober selten kälter als 30°C) sondern auch an Gewöhnung.

Inzwischen haben auch wir uns an die Standardtemperatur von 18°C in Büroräumen, Geschäften, Restaurants und öffentlichen Gebäuden gewöhnt und müssen uns keinen Pullover mehr überziehen. Bei 20°C ist die Schmerzgrenze erreicht und so werden die Häuser und Autos fleißig heruntergekühlt. Dabei empfiehlt sogar das Department of Energy: „You can save as much as 10% a year on heating and cooling by simply turning your thermostat back 7°-10°F for 8 hours a day from its normal setting. The percentage of savings from setback is greater for buildings in milder climates than for those in more severe climates.”.

So surren die Klimaanlagen (auch in öffentlichen Gebäuden) unaufhaltsam weiter (Tag wie Nacht) und die Autos stehen (zum Teil) mit laufenden Motoren auf den Parkplätzen, so dass den Besitzer ein gut gekühlter Fahrerraum erwartet, wenn er von seinen Erledigungen zurückkehrt.

Umweltschutz scheint da wahrlich ein Fremdwort zu sein.